Stadttangente Bern Nord
 

Verkehrskonzept während der Bauzeit

 
 
 

Die Stadttangente Bern gehört im Abschnitt Neufeld–Wankdorf
mit täglich 100 000 Fahrzeugen zu den am stärksten
befahrenen Strecken im schweizerischen Nationalstrassennetz.
In Spitzenzeiten fahren pro Stunde mehr als 9000 Fahrzeuge
über den Felsenauviadukt, der damit zunehmend zum Nadelöhr
wird – vor allem zu den Pendlerzeiten am Morgen und Abend.

 
Verkehrsbelastung schweizerisches Nationalstrassennetz: www.verkehrsdaten.ch
 
 

Während der Dauer der Hauptarbeiten 2010–2011 wird sich die Situation verschärfen. Damit überhaupt gebaut werden kann, werden zwischen Neufeld und Wankdorf in Richtung Zürich statt drei nur zwei Fahrstreifen zur Verfügung stehen. In Richtung Lausanne werden wie gewohnt drei Spuren offen sein.

 
 

Deswegen wird es 2010 und 2011 jeweils zwischen März und Oktober insbesondere im Feierabendverkehr zu zusätzlichen Staus und Reisezeitverlusten kommen. Ein zusätzlicher Druck auf das benachbarte Strassennetz wird – trotz gegenteiliger Empfehlungen in den Verkehrsmeldungen und längeren Reisezeiten – nicht zu verhindern sein. Anhand eines umfassenden Monitorings vor und während der Bauphase wird das Verkehrsgeschehen überwacht, so dass vorbereitete Anpassungen bei Bedarf kurzfristig umgesetzt werden können.

 

Während des Winters werden auf der Stadttangente keine Arbeiten mit erheblichen Verkehrsbehinderungen ausgeführt.

 
 
So soll der Verkehr bewältigt werden
  • Möglichst viel Verkehr auf der Autobahn behalten
  • Keine Umfahrungsempfehlungen
  • Vorbeugende Massnahmen gegen Schleichverkehr
  • Grossräumige Alternativrouten
  • Massnahmen zugunsten des öffentlichen Verkehrs
    und des Fuss- und Veloverkehrs auf Strassen
    in Stadt und Region
  • Aktive Information der Verkehrsteilnehmenden
  • Rasche Intervention in Ausnahmesituationen
 

Öffentlicher Verkehr
Im Sinne einer nachhaltigen Mobilitätsstrategie ist es ein grosses Anliegen, die Verkehrsteilnehmenden, insbesondere die Pendlerinnen und Pendler, zum Umsteigen auf die öffentlichen Verkehrsmittel zu bewegen. Damit lassen sich die Verkehrsspitzen auf der Stadttangente während der Bauzeit verflachen.

Optimierung der Bauzeit
Dort, wo der Verkehr eingeschränkt werden muss, soll die Bauzeit durch erhöhte Leistungen der Bauunternehmungen optimiert werden. Gefragt sind Arbeitsplanungen mit möglichst kurzer Ausführungszeit. Es sind zwei Arbeitschichten pro Tag vorgesehen, am Samstag wird auch gearbeitet. Zulieferprobleme, Baulärm und weitere Faktoren setzen einer sinnvollen Schichtarbeit allerdings Grenzen. Insbesondere gilt es auch die Qualität entsprechend zu überwachen.