Zehn Tage Bauzeit pro Fahrstreifen
Jeder Fahrstreifen erfordert eine Bauzeit von rund zehn Tagen. Als erster Arbeitsschritt wird jeweils am Freitagabend der bestehende Fahrbahnübergang mit einer grossen Kreissäge zerschnitten. In der Nacht erfolgt die Demontage der schweren Eisenteile, verbunden mit dem Betonabbruch. Diese Arbeiten verursachen in den frühen Morgenstunden des Samstags Lärm. Anschliessend kann mit den Vorbereitungsarbeiten für den neuen Fahrbahnübergang begonnen werden. Am Sonntag-nachmittag werden provisorische Stahlplatten aufgeschraubt, damit der Verkehr am Abend wieder auf allen Fahrstreifen fliessen kann. In den Nächten von Montag bis Mittwoch werden die Stahlplatten wieder entfernt und die weiteren Montagearbeiten ausgeführt. Am darauf folgenden Wochenende kann jeweils der definitive neue Fahrbahnübergang montiert und der Belag eingebracht werden. Parallel dazu wird auf der Gegenfahrbahn die nächste Etappe in Angriff genommen – mit gleichem Bau- und Verkehrsablauf.
Gemäss diesem Bauprogramm sollten die Arbeiten bis Ende September abgeschlossen werden können. Die Projektbeteiligten sind bestrebt, die Arbeitsvorgänge laufend zu optimieren. Allerdings erlauben die Anforderungen des Verkehrs und die unumgänglichen Aushärtungszeiten von Beton, Abdichtungen und Belägen keine wesentlichen Verkürzungen des Gesamtprogrammes.
Lärm, damit es ruhiger wird...
Das Tiefbauamt des Kantons Bern bittet um Verständnis für allfällige Staus und entschuldigt sich bei der Anwohnerschaft für die unvermeidlichen Lärmbeeinträchtigungen. Bleibt als Trost, dass es dank dem Ersatz des schadhaften Übergangs in Zukunft wieder ruhiger wird: Die im Verlauf der letzten Jahre immer lauter gewordenen Schläge des alten Fahrbahnübergangs werden künftig nicht mehr zu hören sein.
Auskünfte
Martin Frick
Projektleiter Stadttangente Bern
Tiefbauamt des Kantons Bern
Abteilung Nationalstrassen Betrieb + Unterhalt
Telefon 031 633 35 53
Dieter Hulliger
Bauleiter Emch+Berger Bern AG
Telefon 031 385 62 39
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