Stadttangente Bern Nord
 

Bauarbeiten zum Ersatz des Fahrbahnübergangs Felsenauviadukt

 
 
 
(Anwohnerinformation, August 2005)

Der schadhafte Fahrbahnübergang des Felsenauviadukts auf der Seite Neufeld muss ersetzt werden. Seit Mitte August laufen die Bauarbeiten und dauern noch bis Ende September. Um die Verkehrsbehinderungen möglichst gering zu halten, wird vorwiegend nachts und an Wochenenden gebaut. Die Arbeiten sind Teil eines Pakets dringlicher Sofortmassnahmen, welche in diesem Jahr umgesetzt werden. Sie sollen die Stadttangente bis zum geplanten Ausbau 2009–2011 funktionstüchtig erhalten und dafür sorgen, dass die Verkehrssicherheit gewährleistet bleibt.
 
 
Nachts und am Wochenende Der Ersatz des Fahrbahnübergangs erfolgt während der verkehrsarmen Zeiten, damit der Verkehr so wenig wie möglich tangiert wird. Nachts von 20 bis 5 Uhr sowie an den Wochenenden von Freitag, 20 Uhr, bis Montagmorgen, 5 Uhr, wird jeweils in beiden Fahrtrichtungen durchgehend ein Fahrstreifen gesperrt. Ein zusätzlicher Abbau von Fahrspuren erfolgt bei Bedarf später in der Nacht. Die verbleibende Kapazität des Felsenauviaduktes dürfte aber ausreichen, um die Verkehrsmenge zu bewältigen. Geringfügige Verkehrsbehinderungen sind aber nicht auszuschliessen.

Die Forderung nach minimalen Verkehrsbehinderungen führt dazu, dass die Reparaturarbeiten pro Fahrstreifen, also in sechs Etappen, ausgeführt werden. Gearbeitet wird auf engstem Raum und nach einem ausgeklügelten Bauprogramm, das den zeitgenauen Einsatz der Spezialisten verschiedener Unternehmungen vorgibt. Der Installationsplatz befindet sich beim SchulhausEnge, von wo die Arbeiter über eine provisorische Hilfsbrücke gefahrlos zur Baustelle gelangen können.

 

Zehn Tage Bauzeit pro Fahrstreifen

Jeder Fahrstreifen erfordert eine Bauzeit von rund zehn Tagen. Als erster Arbeitsschritt wird jeweils am Freitagabend der bestehende Fahrbahnübergang mit einer grossen Kreissäge zerschnitten. In der Nacht erfolgt die Demontage der schweren Eisenteile, verbunden mit dem Betonabbruch. Diese Arbeiten verursachen in den frühen Morgenstunden des Samstags Lärm. Anschliessend kann mit den Vorbereitungsarbeiten für den neuen Fahrbahnübergang begonnen werden. Am Sonntag-nachmittag werden provisorische Stahlplatten aufgeschraubt, damit der Verkehr am Abend wieder auf allen Fahrstreifen fliessen kann. In den Nächten von Montag bis Mittwoch werden die Stahlplatten wieder entfernt und die weiteren Montagearbeiten ausgeführt. Am darauf folgenden Wochenende kann jeweils der definitive neue Fahrbahnübergang montiert und der Belag eingebracht werden. Parallel dazu wird auf der Gegenfahrbahn die nächste Etappe in Angriff genommen – mit gleichem Bau- und Verkehrsablauf.

Gemäss diesem Bauprogramm sollten die Arbeiten bis Ende September abgeschlossen werden können. Die Projektbeteiligten sind bestrebt, die Arbeitsvorgänge laufend zu optimieren. Allerdings erlauben die Anforderungen des Verkehrs und die unumgänglichen Aushärtungszeiten von Beton, Abdichtungen und Belägen keine wesentlichen Verkürzungen des Gesamtprogrammes.

 

Lärm, damit es ruhiger wird...

Das Tiefbauamt des Kantons Bern bittet um Verständnis für allfällige Staus und entschuldigt sich bei der Anwohnerschaft für die unvermeidlichen Lärmbeeinträchtigungen. Bleibt als Trost, dass es dank dem Ersatz des schadhaften Übergangs in Zukunft wieder ruhiger wird: Die im Verlauf der letzten Jahre immer lauter gewordenen Schläge des alten Fahrbahnübergangs werden künftig nicht mehr zu hören sein.

 

Auskünfte

Martin Frick

Projektleiter Stadttangente Bern

Tiefbauamt des Kantons Bern

Abteilung Nationalstrassen Betrieb + Unterhalt

Telefon 031 633 35 53

 

Dieter Hulliger

Bauleiter Emch+Berger Bern AG

Telefon 031 385 62 39

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