Stadttangente Bern Nord
 

Kanton übergibt die Federführung an den Bund

 
 
 
(Dezember 2007)

Wie für eine Reihe anderer Projekte im Nationalstrassenunterhalt wechselt die Federführung für die Gesamterneuerung der Stadttangente Bern auf Jahresende vom Kanton zum Bundesamt für Strassen (ASTRA). Die Hauptarbeiten mit Verkehrseinschränkungen sind weiterhin zwischen 2010 und 2012 vorgesehen.

Der Kanton kann dem Bundesamt für Strassen ein weit fortgeschrittenes Projekt übergeben: Die Plangenehmigung für den Bereich Felsenauviadukt (Neufeld-Wankdorf) wird voraussichtlich in der ersten Hälfte 2008 eintreffen. Die Aufträge an die Ingenieure werden durch das Tiefbauamt des Kantons Bern noch im Jahre 2007 so erteilt oder erweitert, dass die Filiale Thun des Bundesamts für Strassen, welche die Projektleitung ab 1. Januar übernimmt, ohne Verzug weiter projektieren und vorbereiten kann. Die Vorarbeiten beginnen im nächsten Herbst, nach Abschluss der Euro08. Im Rahmen der Gesamterneuerung werden im Wankdorfdreieck Lärmschutzwände erstellt, die künftig das Wohngebiet Löchligut vom Autobahnlärm abschirmen. Die Hauptarbeiten zur Erneuerung des gesamten Abschnitts zwischen den Verzweigungen Weyermannshaus und Wankdorf sind von 2010 bis 2012 angesetzt. Dieser Fahrplan kann gehalten werden, sofern die Rahmenbedingungen wie Budgetsituation des Bundes, reibungsloser Ablauf der Projektierungsarbeiten und das Vorliegen der Plangenehmigung erfüllt sind.

Pünktlich zur Projektübergabe an den Bund wird auch der Bericht über die im vergangenen Mai mit Panzern durchgeführten Deformationsmessungen auf dem Felsenauviadukt vorliegen. Wie die ersten Resultate zeigen, ist das 33-jährige Bauwerk trotz altersbedingter Ermüdungserscheinungen in gutem Zustand, sodass voraussichtlich keine zusätzlichen Verstärkungen nötig sind, wenn das Viadukt nicht verbreitert wird. Die Deformationsmessungen bildeten den Abschluss von umfangreichen Untersuchungen des Felsenauviadukts.