Stadttangente Bern Nord
 

Massnahmen Autobahn

 
 
 

Entscheidend für den Erfolg des Verkehrskonzeptes war es, dass während der Bauzeit so viele Fahrzeuge durch die Baustelle geschleust werden konnten wie möglich. Dazu musste der Verkehr so an der Baustelle vorbeigeschleust werden, dass die Kapazität der Autobahn möglichst wenige Einbussen erleidet und die Verkehrssicherheit dennoch gewährleistet bleibt. Massgeblichen Anteil daran hatte das flächendeckende Tempolimit von 60 km/h, das für einen flüssigen und sicheren Verkehr sorgte.

 
 

Langsamer ist schneller: Dank Tempo 60 bleibt der Verkehr in der Baustelle flüssiger.

 
 

Kern der Massnahmen war das dynamische Verkehrsbeeinflussungssystem während der Bauphase. Wichtigstes Element war die sogenannte Rampenbewirtschaftung. Bei den Einfahrten Forsthaus und Neufeld dosierten intelligente Ampelanlagen den einmündenden Verkehr Richtung Zürich. Diese Anlagen hatten zum Ziel, den Verkehr auf der Stammlinie möglichst flüssig und damit die Kapazität so hoch wie möglich zu halten. Die Dosierungssysteme ermöglichen ein geordnetes Einfädeln in den dichten oder gar stockenden Verkehr, so dass am Ende alle Verkehrsteilnehmer schneller ans Ziel kommen, trotz einer kurzen Wartezeit vor der Ampel. Die Anlagen schalten sich abhängig von der Verkehrsdichte ein- und aus.

 

Diese Rampenbewirtschaftung hat sich sehr gut bewährt: Auswertungen haben gezeigt, dass der Durchfluss dank der Dosierungssysteme um 30% erhöht werden konnte.

 
 

Rampenbewirtschaftung: die Dosierungsanlage beim Anschluss Bern-Neufeld.

 
 

Intelligent verknüpft: Auf dem Computerbildschirm war der Verkehrsfluss auf der Stadttangente während der Bauzeit jederzeit überprüfbar.