Warum soll der Verkehr in den Stau auf der Autobahn fahren und nicht auf das Hauptstrassennetz ausweichen?
Bleibt der Verkehr auf dem Autobahnnetz, so kann sichergestellt werden, dass die städtische Bevölkerung keinen zusätzlichen Verkehrsimmissionen ausgesetzt wird. Vor allem in den Spitzenzeiten am Morgen und am Abend weist das städtische Basisnetz kaum Reserven auf: Es ist stellenweise bereits an der Grenze der Leistungsfähigkeit angelangt. Damit der öffentliche Verkehr möglichst ungehindert zirkulieren kann, ist es wichtig, dass kein Mehrverkehr auf dem städtischen Strassennetz erzeugt wird. Entgegen dem subjektivem Empfinden der Verkehrsteilnehmenden wird der Weg über die Autobahn trotz Stau immer noch schneller sein als der Weg durch die Stadt.
Wo ist während den Hauptbauphasen mit Engpässen zu rechnen?
Der grösste Engpass befindet sich infolge Spurabbaus auf dem Felsenauviadukt zwischen dem Anschluss Forsthaus und dem Wankdorfdreieck. Obschon keine Umfahrungsempfehlungen abgegeben werden, wird auf einigen Strassenzügen des städtischen Basisnetzes mit Mehrverkehr zu rechnen sein. Dies gilt namentlich für die Hauptstrassen entlang des Bremgartenwaldes, für die Murtenstrasse Richtung Inselplatz sowie für die südliche Achse Weissensteinstrasse–Monbijoubrücke–Ostring.
Für den Umbau des Wankdorfplatzes wird als grossräumige Umfahrung auf die Strecke Neufeldzubringer–Tiefenaustrasse–Worblaufenstrasse verwiesen. Gilt diese Empfehlung auch
für die Stadttangente (Umfahrung Felsenauviadukt)?
Nein. Die Bauarbeiten am Wankdorfplatz wirken sich auf das städtische Basisnetz aus. Dagegen betreffen die Verkehrsbeschränkungen auf der Stadttangente Bern das Hochleistungsstrassennetz. Da keine Umfahrungsrouten mit entsprechender Kapazität zur Verfügung stehen, muss unter allen Umständen vermieden werden, dass überregionaler Ausweichverkehr auf das städtische Strassennetz ausweicht.
Mit der vorzeitigen Schliessung der Halenstrasse (Mitte Dezember 2009)
wird die Verkehrssituation im Gebiet Neufeld–Forsthaus während der Bauphase noch verschärft.
Wieso konnte mit dieser Massnahme nicht noch zugewartet werden, bis die Sanierungs-
arbeiten an der Stadttangente beendet sind?
Bei der Schliessung der Halenstrasse handelt es sich um eine Auflage im Zusammenhang mit dem Neufeldtunnel. Der Bund (UVEK) hat das Gesamtprojekt Neufeldzubringer einschliesslich Sperrung der Halenstrasse im Jahr 2005 (trotz Widerstand einer benachbarten Gemeinde gegen die Schliessung der Halenstrasse) genehmigt. Demzufolge ist die Halenstrasse mit Eröffnung des Neufeldtunnels zwingend für den motorisierten Verkehr zu schliessen. Die Schliessung der Halenstrasse für den motorisierten Individualverkehr (MIV) ist mit dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember 2009 umgesetzt worden. Damit der öffentliche Verkehr möglichst reibungslos funktionieren kann, dürfen die Postautos die Halenstrasse bis zum Abschluss der Intensivphase Gesamterneuerung Stadttangente Bern weiterhin benützen. Anschliessend wird die Halenstrasse jedoch vollständig gesperrt und zurückgebaut.
Der MIV soll ja nach Möglichkeit auf der Autobahn gehalten werden. Kommen da die Baustellen Wankdorfplatz und Tram Bern West quasi sehr gelegen, um die Autofahrenden davon abzuhalten, die Autobahn zu verlassen?
Aus verschiedensten Gründen war es nicht möglich, die genannten Grossprojekte und die Gesamterneuerung Stadttangente zeitlich voneinander zu trennen. Es wurde aber mit grösster Sorgfalt darauf geachtet, die Bauvorhaben optimal zu koordinieren. Dennoch ist es natürlich eine Tatsache, dass diese Grossprojekte tendenziell dazu beitragen, die Verkehrsprobleme in der Stadt Bern zu verstärken. Umso weniger wird sich die Umwegfahrt durch die Stadt lohnen.
Was wird unternommen, wenn der Verkehr a) auf der Autobahn, b) auf dem Stadtnetz und
c) beidenorts völlig zusammenbricht? Was kann in einem solchen Fall überhaupt
unternommen werden?
In Notfallsituationen (bei Unfällen und dergleichen) entscheidet die Polizei über geeignete Massnahmen. Generell sind die flankierenden Massnahmen auf der Autobahn und auf dem Stadtnetz sowie die unterstützende Kommunikation so angelegt, dass Verkehrszusammenbrüche möglichst vermieden werden können. Für das Funktionieren des Verkehrsnetzes bei Normalbetrieb liegt die Zuständigkeit bei einer eigens eingesetzten Task Force. Diese hat Überlastungssituationen bzw. Verkehrszusammenbrüche zu beurteilen und so rasch als möglich geeignete Massnahmen zu treffen. Entsprechende Szenarien sind vorbereitet. Bei umfassenden Verkehrszusammenbrüchen ist der Spielraum aber gering. Erfahrungsgemäss pendelt sich die Verkehrssituation jedoch rasch wieder ein. Die Aufrechterhaltung des ÖV-Betriebs hat dabei in jedem Fall höchste Priorität.
Wann ist mit den grössten Verkehrsbehinderungen zu rechnen?
Während der Hauptbauphasen in den Jahren 2010 und 2011, Anfang März bis Ende Oktober, jeweils werktags vor allem in den Abendspitzenstunden (16.30–18.00 Uhr).
Wie wird sichergestellt, dass bei plötzlich auftretenden Verkehrsproblemen (Verkehrszusammenbrüche, Sicherheitsprobleme) schnellstmöglich reagiert werden kann?
Eine Task Force wird den Verkehr während der ganzen Bauzeit überwachen. Bereits vor Baubeginn wurden Abklärungen getroffen, damit bei allfälligen Problemen sofort entsprechende Massnahmen umgesetzt werden können.
Warum wird die Spurreduktion Richtung Osten vorgenommen?
Der Stauraum zwischen dem Felsenauviadukt und dem Wankdorf-Dreieck ist geringer als der Stauraum aus der gegenüberliegenden Richtung. Die Gefahr einer Verstopfung des Wankdorf-Dreiecks (Verzweigungen A1/A6) ist deshalb grösser als das Risiko einer Verstopfung bei der Verzweigung A1/A12 (Weyermannshaus). Deshalb erfolgt der Spurabbau in Richtung Osten und nicht in Richtung Westen.
Welche Umfahrungsrouten werden empfohlen?
Es werden ausdrücklich keine Umfahrungsrouten empfohlen. Es wird nachdrücklich empfohlen, auf der Autobahn zu bleiben.
Welche Verhaltenstipps können Sie mir geben?
Helfen Sie mit, die Bauzeit so verträglich wie möglich zu gestalten – im Interesse aller Verkehrsteilnehmenden, der Wohnbevölkerung und der Bauarbeiter!Tipps für Autofahrer und Autofahrerinnen:
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Die Verkehrsumstellung wird vor allem in den ersten zwei bis drei Wochen zu Behinderungen führen. Rechnen Sie genügend Zeit ein – und nehmen Sie es gelassen!
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Bleiben Sie auf der Autobahn, benutzen Sie keine Schleichwege.
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Beachten Sie die Wegweisung und die Baustellensignalisation.
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Meiden Sie die Spitzenstunden morgens (7.00–8.00 Uhr) und abends (16.30–18.00 Uhr).
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Nutzen Sie das Angebot von Bahn und Bus.
Im Einflussbereich der Stadttangente gibt es gegenwärtig noch einige andere Grossbaustellen (Wankdorfplatz, Tram Bern West, Kehrichtverbrennungsanlage, Feuerwehrkaserne,
Von-Roll-Areal, etc.). Wie werden alle diese Baustellen im Verkehrskonzept berücksichtigt?
Bei der Entwicklung der flankierenden Verkehrsmassnahmen auf dem Stadtnetz sind alle laufenden Projekte und Baustellen berücksichtigt worden. Die Bauprojekte auf den Strassen und Plätzen der Stadt Bern werden über das Tiefbauamt laufend koordiniert. Grundlage für die Beurteilung bildet eine rollende Planung von «Freihalterouten». Dabei wird ein Grundnetz an Strassen festgelegt, auf welchen während der Intensivphase der Gesamterneuerung Stadttangente Bern grundsätzlich keine Baustellen eingerichtet werden dürfen. Damit sollen auf den entsprechenden Strassenabschnitten der Verkehrsfluss und insbesondere auch der Betrieb der ÖV-Linien gesichert werden.
Wird der öffentliche Verkehr beeinträchtigt? Wenn ja, was wird dagegen unternommen?
Mit den flankierenden Verkehrsmassnahmen in der Region und auf Stadtgebiet sollen vor allem auch negative Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr möglichst verhindert werden. Durch vorgelagerte Verkehrsdosierungsstellen werden staugefährdete Bereiche für den ÖV freigehalten. Dosierungsstellen befinden sich auf den Autobahnrampen und an einzelnen Lichtsignalanlagen im Stadtbereich.
Wie funktioniert das verschiedentlich erwähnte Mobilitätsmanagement konkret?
Wer macht da was?
Im Rahmen des Mobilitätsmanagements und der Kommunikation Verkehr geht es darum, die Voraussetzungen für ein funktionierendes Verkehrssystem zu verbessern, indem auf das Mobilitätsverhalten der Menschen Einfluss genommen wird.
Auf der Ebene konkreter Massnahmen bestehen folgende vier Ansätze:
- Information
Auf www.tangenten-tipps.ch werden allerlei Tipps und weiterführende Links zum Thema Mobilitätsverhalten bereitgestellt. Auf Aushängen und Plakaten sowie in Broschüren, die vielerorts aufgehängt und aufgelegt werden, werden die wichtigsten Inhalte kommuniziert und auf die Homepage verwiesen.
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Verkehrsvermeidung
Massnahmen in diesem Bereich sind einerseits die Bildung von Fahrgemeinschaften / CarPooling (z.B. unternehmensintern), die Förderung flexibler Arbeitsmodelle (z.B. «Heimarbeit») und Beratung bezüglich Effizienzsteigerung in der eigenen Mobilität
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(zeitliche) Verkehrsverlagerung
Dieser Ansatz beruht vor allem auf der Förderung flexibler Arbeitszeiten, um die Spitzenstunden des Berufsverkehrs zu brechen und das Verkehrsaufkommen zu verstetigen.
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Umsteigen (Verlagern auf andere Verkehrsmittel)
Im Bereich des Umsteigens gibt es zahlreiche Massnahmen, insbesondere in Zusammenarbeit mit Unternehmen: JobTickets, CarSharing bei Firmenfahrzeugen, Parkplatzbewirtschaftung, VeloSharing, «Bike-to-work»-Aktionen.
Zudem gibt es innerhalb des Mobilitätsmanagements die Ebene «Partner»: Darunter versteht sich der Aufbau eines Netzwerks an Unternehmen, die sich für die Einführung oben erwähnter Massnahmen einsetzen, und an Transportunternehmungen, um im Fall unerwarteter Komplikationen im ÖV-Betrieb rasches Handeln zu ermöglichen. Ins Mobilitätsmanagement eingebunden sind zudem die grösseren Einkaufs- und Freizeitzentren der Region sowie in diesem Zeitraum stattfindende Grossveranstaltungen. In diesem Handlungsfeld beschränken sich die Massnahmen auf Kommunikation und Information bezüglich Angeboten des öffentlichen Verkehrs und der kombinierten Mobilität.
Wieso werden flankierende Verkehrsmassnahmen auf dem Stadtgebiet realisiert,
wenn doch gleichzeitig behauptet wird, dass der Verkehr auf der Autobahn bleiben soll?
Trotz der offiziellen Empfehlung, die Autobahn nicht zu verlassen, wird es zwangsläufig zu Verkehrsumlagerungen kommen. Der Verkehrsdruck auf einzelne Achsen des städtischen Strassennetzes wird mit Sicherheit zunehmen. Die flankierenden Verkehrsmassnahmen dienen dazu, die negativen Auswirkungen dieses Fluchtverkehrs in verträgliche Bahnen zu lenken und die Wohnquartiere zu schützen.
Auf welchen Grundlagen beruhen die flankierenden Verkehrsmassnahmen in der Stadt Bern?
Die verkehrlichen Auswirkungen der Stadttangentenerneuerung auf die Stadt Bern und auf die umliegenden Gemeinden wurden durch umfangreiche Studien des Bundesamts für Strassen (ASTRA) mehrfach geprüft. Durch frühzeitigen Einbezug des Kantons und der Stadt Bern in die Planung und Koordination konnten die erforderlichen Verkehrsmassnahmen zeitgerecht ausgelöst werden. Die flankierenden Verkehrsmassnahmen der Stadt Bern wurden ausserdem mit den übrigen Grossbaustellen der Stadt koordiniert.
Was bedeutet «Rampenbewirtschaftung» genau?
Die Rampenbewirtschaftung ist eine «tropfenweise» Zuflussdosierung auf die Autobahn. Das einfahrende Fahrzeug muss an einer speziellen Lichtsignalanlage vor dem Beschleunigungsstreifen kurz warten – doch dann hat es genügend Zeit und Platz, sich sanft und reibungslos in den Verkehrsfluss auf der Autobahn einzufädeln. Die Pulks auf der Rampe werden von der Ampel so «zerstückelt», dass jeweils nur ein einziges Fahrzeug Grün hat. Erfahrungen aus den letzten Jahren zeigen deutliche Entlastungs-Effekte, die man durch Rampenbewirtschaftung erzielen kann, so zum Beispiel eine deutliche Verringerung der Unfallrate im Bereich der Rampenzufahrt, eine Erhöhung des Geschwindigkeitsniveaus auf der Autobahn und eine Erhöhung der Kapazität auf der Hauptfahrbahn. Dass Staulänge und Staudauer dadurch für alle kürzer werden, versteht sich von selbst.
Was genau sind flankierende Verkehrsmassnahmen? Welche Massnahmen
stehen im Vordergrund?
Es sind Massnahmen auf dem städtischen Strassennetz, die dazu dienen, die negativen Auswirkungen der Autobahnbaustellen auf das Stadtgebiet möglichst aufzufangen. Im Vordergrund stehen Anpassungen an Lichtsignalanlagen (Steuerung), Abbiegeverbote oder die Markierung von Umweltspuren.
Was kosten diese flankierenden Verkehrsmassnahmen und von wem werden sie bezahlt?
Die flankierenden Verkehrsmassnahmen auf Stadtgebiet kosten 2.2 Mio. Franken. Diese Kosten werden vollumfänglich durch das Bundesamt für Strassen (ASTRA) übernommen.
Werden die flankierenden Massnahmen während der Winterpause aufgehoben?
Nein, die flankierenden Massnahmen sind durchgehend von März 2010 bis November 2011 in Betrieb. In der Winterpause wird der Engpass auf der Autobahn im Bereich Neufeld aufgehoben, so dass sich der Verkehrsdruck auf das Stadt- und Regionalnetz reduziert. Dieser unkritische Verkehrszustand funktioniert aber auch mit den flankierenden Massnahmen.
Welche flankierenden Massnahmen betreffen konkret die Velofahrenden?
Die Fuss- und Veloverbindungen werden während der ganzen Bauzeit aufrechterhalten. Durch den möglichen Mehrverkehr auf einzelnen Strecken ist mit Komforteinbussen zu rechnen. Um die Sicherheit der Velofahrenden zu gewährleisten, sind ergänzende Massnahmen vorgesehen (Radstreifen, Umweltspuren, etc.).
Was bedeutet die Gesamterneuerung Stadttangente für den Langsamverkehr in der Stadt Bern (Velo, Fussgänger)? Was konkret wird für den Langsamverkehr unternommen?
Bei der Entwicklung der flankierenden Verkehrsmassnahmen wurden die Bedürfnisse des Langsamverkehrs und dabei insbesondere die Anforderungen an die Verkehrssicherheit berücksichtigt. Dies betrifft konkret die Berücksichtigung des Langsamverkehrs bei der Modifikation der Lichtsignalsteuerungen an einzelnen Knoten. Der Veloverkehr profitiert zusätzlich von der Mitbenützung zweier neuer Umweltspuren (Fahrspur für öffentlicher Verkehr und Veloverkehr): einerseits auf der Murtenstrasse West (Zufahrt Forsthausknoten, seit Sommer 2009) und andererseits auf der Länggassstrasse (Zufahrt Kreisel Bremgartenstrasse / Halenstrasse).
Muss ich als Quartierbewohner mit Mehrverkehr auf unseren Quartierstrassen rechnen?
Der Schutz der Quartiere und die Verkehrssicherheit haben oberste Priorität. Innerhalb der Quartiere muss nicht mit Mehrverkehr gerechnet werden. Der Mehrverkehr wird sich auf den Hauptstrassen abwickeln, wo mit flankierenden Verkehrsmassnahmen die negativen Auswirkungen möglichst gering gehalten werden. Sollten dennoch unvorhergesehene Verkehrsprobleme auftauchen, so wird eine eigens geschaffene Task Force diese möglichst schnell und effektiv beheben.
Muss mit Mehrverkehr und Verkehrsbeeinträchtigungen für die Länggasse gerechnet werden?
Innerhalb des Stadtteils Länggasse muss nicht mit Mehrverkehr gerechnet werden. Mehrverkehr und Stau werden aber auf der Bremgartenstrasse erwartet. Mit zusätzlichem Verkehr ist auch an der Stadtbachstrasse und an der Studerstrasse zu rechnen. Ferner besteht die Möglichkeit, dass während den Spitzenzeiten die Zu- bzw. Wegfahrt Länggasse-Autobahn A1 durch trotzdem auftretenden Schleichverkehr erschwert werden.
Wird die Zufahrt zum Lindenhofspital durch allfälligen Stau auf der Bremgartenstrasse
nicht beeinträchtigt?
Die Spitalzufahrt aus Richtung Forsthaus kann tatsächlich durch allfälligen Stau auf der Bremgartenstrasse, vor allem in der abendlichen Hauptverkehrszeit, beeinträchtigt werden. Dagegen sollte die Erreichbarkeit des Lindenhofspitals aus Richtung Neufeld nicht beeinträchtigt sein.
Warum werden die Parkplätze entlang der Bremgartenstrasse Ost während
der Bauphase aufgehoben?
Vor allem in der abendlichen Hauptverkehrszeit ist die Autobahnauffahrt Neufeld in Richtung Wankdorf nicht genug leistungsfähig. Die Bremgartenstrasse Ost dient daher als Dosierstrecke Richtung Wankdorf. Damit die Linksabbiegenden an der Lichtsignalanlage Neufeld Richtung Herrenschwanden und Richtung Neufeldtunnel möglichst unbeeinflusst fahren können, muss diese Linksabbiegespur entsprechend verlängert werden. Um dafür Platz zu schaffen für diese Spur, mussten die waldseitigen Parkplätze aufgehoben werden.