Stadttangente Bern Nord
 

Aktuell

 
 
 

(Juli 2011)

 
Interview mit Regierungsrätin
Barbara Egger-Jenzer
 

Ende 2010 wurde die erste Hauptbauphase für die Gesamt-
erneuerung der Stadttangente abgeschlossen. Die Sanierung befindet sich derzeit in der zweiten Phase. Die Hauptarbeiten werden bis Ende 2011 abgeschlossen sein. 2012/13 folgen Abschlussarbeiten in den Bereichen Anschluss Wankdorf und Bethlehem – Neufeld sowie Werkleitungsarbeiten im Zusammenhang mit der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung. Das Verkehrsregime, das sich in der ersten Hauptbauphase bewährt hat, wird im laufenden Jahr aufrechterhalten.

 

Vor diesem Hintergrund stellen wir 10 Fragen an Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer, Verkehrs-, Bau- und Energiedirektorin des Kantons Bern.

 

 

In einem guten halben Jahr sind die Hauptarbeiten zur Erneuerung der Stadttangente Bern abgeschlossen. Wie beurteilen Sie generell das Projekt aus heutiger Sicht?

Das Projekt scheint wirklich gut auf Kurs zu sein. Die Gesamterneuerung wird unter vollem Betrieb durchgeführt und betrifft somit einen Lebensnerv des Verkehrsnetzes im Kanton Bern. Die Bewältigung des Verkehrsaufkommens unter erschwerten Bedingungen funktioniert gut, was für die Schnittstellen zum regionalen und städtischen Verkehrssystem entscheidend ist. Die Einschränkungen für den privaten und öffentlichen Verkehr auf und neben der Autobahn sind absolut tragbar.

 

Das Bundesamt für Strassen ASTRA hat das Projekt 2008 vom Kanton übernommen. Seitdem ist der Kanton Bern jedoch immer noch stark eingebunden. Welches sind seine Hauptaufgaben?

Der Kanton Bern sorgt für flankierende Massnahmen auf dem regionalen Strassennetz. Zudem ist es mir wichtig zu zeigen, dass mit dem öffentliche Verkehr eine vollwertige Alternative zum Stau auf der Strasse zur Verfügung steht. Im Rahmen des Mobilitätsmanagements finanzieren wir deshalb öV-Tickets für potenzielle Umsteiger. Dazu kommen baulichen Massnahmen wie zusätzliche Busspuren und Sicherheitselemente im Bereich von Schulen und Quartieren zum Schutz vor Schleichverkehr. Die Einbindung des Kantons Bern in die Task Force Verkehr erlaubt zudem eine rasche Reaktion in aussergewöhnlichen Situationen, wie beispielsweise den Einsatz von Zusatzbussen.

 

Zum vollständigen Interview

 

Barbara Egger-Jenzer

Verkehrs-, Bau- und Energiedirektorin
des Kantons Bern

 

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