Das Jahr 2011 hat uns mitunter ziemlich ausgefallenes Wetter gebracht: im Frühling war's schon ganz sommerlich, und im Sommer mussten wir dafür immer wieder mal die Jacke anziehen.
Das Wetter hatte auch seine Auswirkungen auf die Stadttangente Bern – im Frühling konnten die Arbeiter dank des schönen Wetters einiges erledigen, was normalerweise noch nicht möglich ist. «Ende Frühling hatten wir 2–3 Wochen Vorsprung auf den Zeitplan herausgeholt», erklärt Oberbauleiter Pablo Julià. Aber dann kamen die kalten Duschen des Sommers. «Viele witterungsabhängige Arbeiten konnten im Juli nicht gemacht werden. Und jetzt haben wir den ganzen Vorsprung wieder verloren», lautet das Fazit des Oberbauleiters.
Trotzdem sind die Arbeiten an der Stadttangente Bern noch im Zeitplan. Und Julià ist zuversichtlich, dass die Hauptarbeiten 2011 wie vorgesehen im November abgeschlossen werden können: «Am Ende brauchen wir noch etwas Zeit, um alle Signalisationen und Markierungen wieder auf Normalbetrieb umzustellen. Und wenn bis dahin alles läuft wie geplant, können wir die dritte Fahrspur Richtung Zürich Ende November wieder eröffnen.»