Sanierung Worblentalbrücken
Die Worblentalbrücken auf der A1 gleich nördlich der Verzweigung Wankdorf wurden saniert und statisch ertüchtigt. Dadurch können Sondertransporte nun wieder auf der Autobahn bleiben und belasten die umliegenden Ortschaften nicht mehr. Die Arbeiten dauerten von 2023 bis 2025.

Die Worblentalbrücken der A1 Richtung Grauholz
Die A1 überquert gleich nördlich der Verzweigung Wankdorf auf zwei Brücken das Worblental. Das sogenannte Worblentalviadukt liegt auf der westlichen Seite und nimmt den Verkehr Richtung Wankdorf auf und verfügt zusätzlich über einen Rad-/Gehweg. Die Neue Worblentalbrücke auf der Ostseite nimmt den Verkehr Richtung Schönbühl auf. Das Worblentalviadukt wurde 1962 als Teil der Grauholzautobahn erstellt, des ersten Teilstücks der heutigen A1 und einer der ersten Autobahnabschnitte schweizweit. Im Rahmen des Ausbaus auf sechs Spuren Mitte der 90er-Jahre wurde die Neue Worblentalbrücke gebaut und mit dem Worblentalviadukt verbunden. Die beiden Brücken wurden nun umfassend saniert.
Die Brücken wurden statisch ertüchtigt, sodass sie wieder für Sondertransporte freigegeben werden konnten. So können diese auf der Autobahn bleiben und müssen nicht mehr durch die umliegenden Ortschaften navigieren. Zudem wurden die Kassetten der Lärmschutzwände ersetzt, die Entwässerung erneuert sowie ein neuer, lärmmindernder Belag eingebaut.

Baubereich mit den Sanierungsmassnahmen
Die Hauptarbeiten starteten Mitte April 2023 und dauerten – mit witterungsbedingten Unterbrüchen im Winter – bis Ende 2025. 2025 wurde die Baustelle Anfang März eingerichtet, die Arbeiten im Verkehr konnten im September abgeschlossen werden. Bis Ende Jahr folgten noch diverse Arbeiten an elektrischen Anlagen, der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung. Dies hatte nur punktuelle Auswirkungen auf den Verkehr. Die Arbeiten wurden grundsätzlich tagsüber durchgeführt, es standen zudem in jeder Bauphase alle Fahrspuren zur Verfügung, d.h. drei Fahrspuren in Richtung Bern und vier in Richtung Schönbühl.