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Verkehrsversuch und nächtliche Arbeiten im Wankdorf

Juni 2018 – In einem Teilbereich der Verzweigung Wankdorf ist die Verkehrsführung versuchsweise geändert worden. Der Versuch dauert noch bis ca. Mitte Juli. Unterdessen starten im Juli beim Wankdorfdreieck nächtliche Reparaturarbeiten an diversen Brücken.

 Provisorische Verkehrsführung Wankdorfdreieck
Im Bereich der Verbindungsrampen von der A1 auf die A6 wurde die Spurführung versuchsweise angepasst.

Im Wankdorfdreieck existieren mehrere typische Staubereiche, darunter die zwei folgenden:

  • Wenn bei Grossanlässen viele Fahrzeuge gleichzeitig die A1 aus Richtung Zürich über die Ausfahrt Wankdorf verlassen, füllt sich die Rampe zur Papiermühlestrasse rasch, und der Stau reicht zurück auf die Autobahn.
  • Praktisch täglich entsteht in der abendlichen Spitzenzeit Stau am Ende der Verbindungsrampe von der A1 aus Richtung Lausanne auf die A6 in Richtung Thun. Der Grund: Das Verkehrsaufkommen von Lausanne her ist abends grösser als aus Richtung Zürich, der Verkehr hat aber eine Spur weniger zur Verfügung und muss zudem wie bei einer Einfahrt nach links einfädeln.

Beide Problempunkte sollen im Rahmen eines Versuchs gemeinsam behoben werden. Die Ausfahrt aus Richtung Zürich wird neu frühzeitig abgetrennt und verlängert, um zu verhindern, dass der Stau bei Grossanlässen auf die Autobahn reicht. Das bedeutet, dass die rechte Spur aus Richtung Zürich künftig nur noch zur Ausfahrt Wankdorf führt. Der Verkehr, der Richtung Thun fahren will, muss die linke Spur wählen und auf dieser bleiben. So kann einige hundert Meter später auch der Verkehr von Lausanne her direkt auf die rechte Spur fahren, ohne einfädeln zu müssen.

Für die Verkehrsteilnehmenden aus Richtung Grauholz/Zürich ist es wichtig, frühzeitig gemäss Signalisation die richtige Spur zu wählen.

Der Versuch dauert noch bis ca. Mitte Juli. Dann wird entschieden, ob wieder auf die frühere Situation umgestellt oder ein Definitivum eingerichtet wird.

Nächtliche Reparaturarbeiten

Bei mehreren Brücken im Bereich des Wankdorfdreiecks und beim Ittgrabenviadukt sind die Fahrbahnübergänge defekt. Sie müssen ersetzt werden. Dieses Jahr wird von Juli bis September die erste Etappe dieser Arbeiten ausgeführt. Sie betrifft den Ittgrabenviadukt und die Brücke, welche sich im Wankdorfdreieck auf der Verbindungsrampe von Zürich her in Richtung Lausanne befindet. Die zweite Etappe der Arbeiten ist im Frühjahr 2019 geplant. Dabei werden die Fahrbahnübergänge auf weiteren Rampen im Wankdorfdreieck ausgetauscht.

Gearbeitet wird vor allem nachts. Die genauen Zeiten richten sich nach dem Verkehrsaufkommen und sind je nach Brücke und Wochentag unterschiedlich. Pro Fahrbahnübergang dauern die Arbeiten mehrere Wochen lang. Es wird zuerst eine Hälfte ersetzt, dann die andere, damit der Verkehr immer passieren kann. Nachts wird die Fahrbahnhälfte, auf der gearbeitet wird, abgesperrt. Am frühen Morgen werden die Arbeiten unterbrochen und der Arbeitsbereich wird mit einem sogenannten Mini-Fly-Over abgedeckt. Das ist eine speziell verankerte Metallplatte, auf der die Fahrzeuge fahren können.

Tagsüber steht dem Verkehr somit immer die gewohnte Anzahl Fahrstreifen zur Verfügung. Die einzige Änderung gegenüber der normalen Situation ist, dass sich der Mini-Fly-Over auf der Fahrbahn befindet und deshalb die Geschwindigkeit örtlich von 80 auf 60 km/h beschränkt werden muss.

Belagsarbeiten A1 Brünnen – Kerzers

Auf der A1 zwischen Bern-Brünnen und Kerzers wird in diesem Sommer ein sogenannter Kaltmikro-Dünnschichtbelag eingebaut. So kann die Lebensdauer der Fahrbahn verlängert werden. Die Massnahme wurde so geplant, dass möglichst keine Staus entstehen. Der Belagseinbau erfolgt nachts, wenn das Verkehrsaufkommen gering ist. Tagsüber stehen immer zwei Fahrspuren pro Richtung zur Verfügung.

Die Arbeiten dauern bis ca. Ende September 2018. Sie werden jeweils pro Fahrtrichtung in vier Etappen aufgeteilt, so dass die Bauabschnitte nie länger als fünf Kilometer sind. Die Geschwindigkeit wird im Bauabschnitt auf 80 km/h reduziert (wegen der verengten Fahrspuren auch tagsüber). Jeweils direkt nach dem Einbau des Kaltmikrobelags wird das Tempo in der betroffenen Fahrspur kurzzeitig auf 60 km/h begrenzt, um allfälligen Splittwurf zu vermindern. Gearbeitet wird nachts unter der Woche jeweils von 20 Uhr bis 6 Uhr. Bei schlechtem Wetter wird die betreffende Nachtetappe ausgesetzt.

Wenn der Belag auf Höhe des Rastplatzes Gurbrü eingebaut wird, ist die Einfahrt zum Rastplatz vorübergehend nicht zugänglich. Betroffen sind rund 8 Nächte im Zeitraum von Ende Mai bis Mitte Juni 2018. In diesen Nächten wird die Zufahrt zum Rastplatz jeweils ab 22 Uhr gesperrt. Die Wegfahrt vom Rastplatz bleibt aber jederzeit möglich.

Die A1 auf Höhe Mühleberg